Es schneit. Nein! Es fällt geschnitten runter.

Ich hätte es ahnen müssen. Kaum schafft man sich ein Motorrad an, das ohne Bruchstrich unterwegs sein darf, schon schneit es wochenlang immer und immer wieder mal. Nur um mich zu ärgern. Giesbert [aka Petrus] ist so ein mieser Zeitgenosse. Jedenfalls ist er kein Motorradfahrer.

Sozia-Tour N°2 — Süd-Frankreich im Mai 2013

In der Motorradfreien Zeit poste ich einfach mal die Route unserer Südfrankreich im Mai 2013 auf der BMW 1150GS meines Ex. +3,500km auf dem Sozia-Zähler.

Tag 1 (Hier stimmt das Vorschaubild leider irgendwie nicht)

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(*) Auf dem Weg Richtung Saint-Dié-des-Vosges hat sich der Ex dann doch tatsächlich in Strasbourg verfahren. Oder um genauer zu sein, wir hätten einfach nur von Wasselonne in Richtung Schirmeck fahren müssen. Sind wir aber nicht. Stattdessen gab es eben den „kleinen“ Umweg.

Tag 2

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(*) auch dieses Mal gab es einen ungeplanten Umweg, da der Ex der festen Ansicht war, wir müssten über Épinal fahren. War aber nicht so schlimm, nur wäre die tatsächliche Strecke über Remiremont für meine Muskelschmerzen besser gewesen.

Tag 3

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Tag 4

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Tag 5

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Tag 6

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Tag 7

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Tag 8

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Tag 9

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Sozia-Tour N°1 — Vogesen im Mai 2012

Ganz vergessen – meine allerallererste Sozia-Tour mit dem Ex im Mai 2012 in die Vogesen. Das erste Mal mit ihm auf dem Motorrad in den Kurzurlaub.

Tag 1 – Hinreise

Tag 2 – Kurventraining


Tag 3 – Rückfahrt analog Hinfahrt.
Für mich, als damals völlig untrainierte Sozia waren diese gut 900 km die absolute Herausforderung. Zumal ich am ersten Tag dann auch noch einen Unfall hatte, der aber nicht im Zusammenhang mit dem Motorrad stand. Es hat mich sehr viel Mut gekostet, diese Tour anzutreten. Ja, ich bin mehr als nur reich beschenkt worden dadurch. Aber leicht war es anfangs ganz und gar nicht für mich. Es war eine irrsinnige Überwindung.



Es sind nicht unsere Füße die uns bewegen, es ist unser Denken.

Chinesisches Sprichwort

Gut, bei mir wären es weniger die Füße denn das Gelbschen. Aber das mit dem denken ist schon irgendwie richtig. Mir ist noch gar nicht so richtig bewusst, dass ich zum einen die Erlaubnis zum Motorradfahren, als auch das dazugehörige Fortbewegungsmittel habe.

Letztes Wochenende wäre eigentlich perfektes Motorradwetter gewesen. Wann hat man schon mal Anfang Januar Temperaturen von +17°C? Und was mache ich? Ich nehme aus alter Gewohnheit das Auto um nach München zum Luis zu fahren. Thermo-Kombi suchen.

Ich habe mir zwar einen Refektorgurt für den Oberkörper und auch noch welche für die Oberarme mitgenommen für die Abendstunden, aber eben keine Thermokombi. Warum Reflektorgurte? Ich finde nichts häßlicher, als diese Neonwesten. Wer sich dafür entscheidet und wem es gefällt – bitte. Jeder soll das nehmen, mit dem er sich sicher und wohlfühlt. Aber nicht an mir und nicht auf meinem Motorrad.

Quelle: Louis

Quelle: Louis

Also musste ich weitersuchen. Fündig geworden bin ich dann bei ebay. Eine Thermokombi mit entnehmbarem Futter. Zwar Einteilig, dafür aber in Kurzgröße erhältlich. Was bei so einer Kurzgröße wie mir durchaus praktisch sein dürfte.


Hier der ebay-Link. Wobei ich aber keine Ahnung habe, wie lange der funktionieren wird. Alternativ dazu die Homepage des Verkäufers; … falls jemand mal Bekleidung, o.ä sucht und nicht bei den „Großen Drei“ kaufen möchte. Die Kommunikation mit dem Verkäufer war jedenfalls super entspannt. Danke noch mal an dieser Stelle dafür.

Jetzt muss das gute Stück nur noch passen und dann gibt es keine Ausrede mehr bei kaltem Winterwetter.

Failure

Ich könnte mich selber in den Glutaeus Maximus beißen, so ich denn gelenkig genug dafür wäre. Bin ich aber nicht. Und deswegen ärgere ich mich einfach nur über meine eigene Blödheit.

Gestern Abend habe ich noch dem Ex gegenüber groß rumgetönt, das ich, so das Wetter schön genug ist, das Gelbschen aus dem Stall hole und zum ersten Mal mit dem Motorrad in die Arbeit fahre.

Heute früh beim Blick auf das Thermometer habe ich dann, mangels Winterkombi, doch gekniffen. Bei -3°C wollte ich irgendwie nicht. Nääää. Außerdem hatte ich ja nachmittags noch einen Friseurtermin. Und überhaupt . . . nääääää . . . Also bin ich mit der Dose in die Arbeit.

Und was ist?
Das Wetter ist endsgeil, es ist ein strahlendblauer Himmel ohne eine Wolke, die Temperaturen liegen bei 7-10°C und ich sitze hier fest. Und noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass der blöde Friseurtermin erst morgen ist. MORGEN.

Aaaaarrrrrrggghhhhhhhhh. Ich könnt mich sonstwohin beißen. MistMistMist. Jede Wette, morgen ist das Wetter einfach grottig.


Gnaaaaaaa

Winter. Eine blöde Zeit, wenn frau Motorradfahren möchte. Gut, das weiße Zeugs ist inzwischen wieder weitestgehend verschwunden, aber eben leider nur weitestgehend. Und die Reste verursachen teilweise fette Eisplacken auf den Straßen.

Daher steht das Gelbschen unter einem Laken in der Tiefgarage und darf weiterschlafen. Aber ich hoffe, dass ich sie bald aufwecken und ausreiten darf. Vielleicht hat Petrus ja ein Einsehen mit mir und es klappt Anfang nächster Woche . . .

Kein Bruchstrichpilot

Da ich mich ja entschlossen hatte, das „Gelbschen“ unbeschränkt zuzulassen, konnte ich am Wochenende tatsächlich bei dem schönen, sonnigen Wetter noch eine Runde fahren. Es war dann zwar doch kälter, als angenommen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Die Sonne hielt jedenfalls noch, bis ich wieder zuhause war.


Der letzte Halt war dann im Kloster Polling. Eigentlich ist das Fotografieren in der Kirche verboten, aber ehrlich gesagt, hat mich das so gar nicht interessiert. Somit gibt es auch ein Foto von innen.

Die Strecke im einzelnen . . .

Bei dieser Tour war ist es mir auch zum ersten mal passiert, das ich in einer Kurve mit der Fußraste auf den Asphalt gekommen bin *huuiii* Und das als blutige Anfängerin. Aber irgendwie steht mein „Gelbschen“ auf Kurven. Der Ex nennt sie eine Kurvensau, und das scheint sie wohl auch zu sein. Er befürchtet inzwischen,das ich ihn im Urlaub (sobald ich das mit dem Lenkimpuls gelernt habe) dann abspatzen werde.

Könnt passieren.
Grins.

Der Nachwuchs ist da

Ja, ich hab das Kälbchen erworben. Eine 50 PS BMW F 650 GS (R13) in Titan Blue2 Metallic. Ausgestattet mit Werkstieferlegung, niedriger Sitzbank, abschaltbarem ABS, Heizgriffen, Wunderlich Tourenscheibe, Sportauspuff, 140er Reifen hinten und weißen Blinkern. Gekauft mit einem Zählerstand von 34.920 km.

Erworben habe ich es heute vor einer Woche – am Mittwoch, 12-Nov-2014. Und da ich schon im Vorfeld die Deckungszusage der Versicherung bekommen hatte, konnte ich es am nächsten Tag direkt zulassen. Gut, das war auch der Tatsache geschuldet, das unsere örtliche Zulassungsstelle so blöde Öffnungszeiten anbietet … nur Donnerstags bis 18:00 Uhr. Sonst bis 12:30 bzw 15:30 Uhr.

Wunschkennzeichen habe ich keines, da ich über das Kennzeichen keine Rückschlüsse auf mich zulassen wollte, wie mit Initialen o.ä. Das ist schon schlimm genug bei meinem Auto. Als mir die Dame bei der Zulassungsstelle allerdings das Kennzeichen nannte, das sie mir anbieten könnte, bin ich in schallendes Gelächter ausgebrochen. In wirklich, wirklich schallendes Gelächter. Denn es war genau das Kennzeichen meines Ex.

Und so hat mein Kälbchen nun das gleiche (Ganzjahres-)Kennzeichen, das auch die Kuh hat. Ich finde das schön. Meinem Ex hat es fast die Tränen in die Augen getrieben, als ich ihm vom Kauf und vom Kennzeichen erzählt habe. Er hat sich riesig für mich gefreut. Wir haben dann abends gemeinsam eine Flasche Wein auf den Kauf geleert.

Am Samstag war dann der Tag, an dem ich die erste Tour alleine auf einem Motorrad unternommen habe. Alleine, ohne Fahrlehrer als Rückendeckung. Alleine, ohne irgend wen als Schutz. Nur das Kälbchen und ich.

Knapp 90 Minuten und 61 km später bin ich noch immer zufrieden. Es fühlt sich gut an, mit dem eigenen Motorrad unterwegs sein zu können. Es liegt aber noch sehr viel Arbeit vor mir, grade was das Kurvenfahren angeht. Aber dabei wird mir mein Ex im Frühjahr helfen. Das hat er mir versprochen.

Somit ist nun warten auf gutes (trockenes) Wetter angesagt, damit ich weiterüben kann. Hoffentlich hat Petrus ein Einsehen mit mir und bringt einen milden Winter und eine schönes Frühjahr.


Kälbchen fallen nicht vom Himmel

… man findet sie zufällig im Internet.

Da ich ja nun seit ein paar Wochen die offizielle Erlaubnis besitze, dann doch richtig Motorradfahren zu lernen bin ich derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Fortbewegungsmittel. Der Ex hilft mir tatkräftig suchen, aber fündig bin ich dann selber geworden.

Da ich mit der Kawa ER-6n zwar vom Handling und der Sitzposition sehr zufrieden war, im Gegensatz zur Geräuschentwicklung, war schnell klar, dass es keine Zweizylinder 600 cm3 Maschine werden würde. Da ich zudem bei meinem Auto auch noch Diesel-Fahrerin bin, kam die Idee meines Traumprinzen es doch mal mit einem Einzylinder zu versuchen.

Sein Vorschlag: BMW F650. Aber wenn dann die GS ab Bj 2001. Die wäre besser als das Vorgängermodell. Als wurde eben nach einer bezahlbaren BMW F650 GS gesucht. Gefunden habe ich „das Kälbchen“ dann 10 Minuten entfernt von mir. Und auch noch bezahlbar von einem Privatverkäufer.

Gestern nun habe ich dann die Probefahrt gemacht. Und ja, es ist im ersten Moment etwas merkwürdig, mir einem Einzylinder zu fahren. Es „blubbert“ einfach unerwartet. Aber von der Sitzposition, den Hebelwegen und dem Fahrverhalten an sich gefällt mir die Maschine sehr gut. Auch der Wendeversuch auf der schmalen, leicht abschüssigen Straße klappte wunderbar.


Und so wird das Kälbchen wohl in Kürze in meine Tiefgarage umziehen.

Ich warte jetzt nur noch auf die Deckungszusage der Versicherung, dann kann ich es auf mich zulassen. Vielleicht sollte ich vorher spaßeshalber mal bei der Zulassungsstelle anrufen wegen des Kennzeichens. Vielleicht kann ich ja ein anderes Kennzeichen bekommen. Das jetzige gefällt mir nicht. Es trägt die Initialen des Vorbesitzers. Und das mag ich irgendwie nicht, zumal er ja ganz in der Nähe wohnt. Mal schauen, was geht.



Believe you can and you’re halfway there.

Theodore Roosevelt

Donnerstag, 16-Okt-2014.
Prüfungstag.
Der Tag, auf den ich seit Wochen hingearbeitet hatte.

Als Prüfungsbeginn war 11:15 Uhr angesetzt worden. Daher hatte ich von Bernd gesagt bekommen, dass ich um 10:00 Uhr an der Fahrschule sein solle. Damit ich die Stunde noch nutzen konnte um mich „einzufahren“. So durfte ich dann gegen 10:10h loslegen mit den Grundfahraufgaben, die ich ja würde zeigen müssen. Und wie es eben so ist, mit jeder Wiederholung wurde es nur noch schlimmer. Bernd wurde (zu recht) ungehalten. Er wurde wohl durch meine Nervosität angesteckt.

Während ich anfing zu üben, stand ein junges Mädel in Motorradklamotten am Stromverteiler und wartete. Laut Aussage von Bernd hatte diese ihre Prüfung bereits hinter sich – und bestanden. Ein anderer Fahrschüler wäre grade mit dem Prüfer unterwegs. Umso besser. Hatte ich noch Zeit.

Dachte ich jedenfalls.

Aber der Prüfer tauchte schon lange vor der Zeit auf. Der andere Prüfling schien durchgefallen zu sein, denn dessen Prüfung war schon weit vor 10:30h beendet. Was es für mein Nervenkostüm nicht besser machte. Bernd hat dann den Prüfer gebeten, dass er doch bitte noch einen kleine Brotzeitpause machen könnte. Er würde mir gerne noch ein wenig Zeit geben, um mich mental vorbereiten zu können.

Und so tauchte er um 10:45h wieder auf. 45 Minuten vor der eigentlichen Zeit. Somit begann die Prüfung viel früher, als gedacht. Der Prüfer spulte seine Pflichten ab, wie Ausweiskontrolle, Verhaltenshinweise, und, da es in diesem Moment anfing zu nieseln, noch den dringenden Hinweis keine Risiken einzugehen. Keine Sorge, Herr Prüfer, ich werde keine bestimmt Risiken eingehen. Ganz sicher nicht. Ich will schließlich die Plastikkarte bekommen.

Gefordert wurden laut Prüfungsrichtlinie die Grundfahraufgaben für die Klasse A (Anlage 7 Nr. 2.1.4.1 FeV): Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit (5 x 3,5 m Abstand, GA-Nr. 2.1), Langer Slalom (4 x 9 m, 2 x 7 m Abstand, GA-Nr. 2.6), Ausweichen ohne Abbremsen (GA-Nr. 2.3), Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus (GA-Nr. 2.7) sowie Ausweichen nach Abbremsen (GA-Nr. 2.4) und das befürchtete Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung („Gefahrbremsung“ GA-Nr. 2.2).

Erspart blieben mir Stop-and-Go (GA-Nr.2.8) und die Kreisfahrt (4,5 m Halbmesser, GA-Nr.2.9), die aber nur alternativ zu zeigen sind.

Um 11:05 Uhr stand dann der Prüfer vor mir und teilte mir mit, dass ich die erste Hälfte hinter mir hätte und das nun die Prüfungsstrecke außerhalb geschlossener Ortschaften folgen würde. Ich solle bitte auf Anweisung meines Fahrlehrers fahren. Ganz ehrlich? Ich war so perplex, das ich zwar die Worte vernommen, aber nicht verstanden habe was der gute Mann mir in diesem Moment mitgeteilt hat. Im ernst, ich war völlig geschockt, das ich Teil 1 wohl wirklich bestanden hatte.

Und so ging es dann auf die am Vortag geübte Strecke. An dieser Stelle noch einmal „Herzlichen Dank dafür, Bernd. Einfach – Danke!“ Und außerdem ein ausdrückliches Dankensgebet an Petrus – für den Nieselregen zu Beginn der Prüfung. Die Straßen waren nass, daher konnte ich im kurvigen Teil deutlich langsamer fahren. Ich sollte ja kein Risiko eingehen. Also bin ich diese Strecke nur mit durchschnittlich 50-60 km/h gefahren.

11:50 Uhr war ich dann wieder am der Fahrschule. Völlig durchgeschwitzt, klatschnass und nervös. Die Frage des Prüfers, ob ich denn mit meiner Fahrt zufrieden gewesen sein, musste ich mit Nein beantworten. Was den Prüfer wohl zufrieden stellte. Denn einen Fahrfehler hatte ich gemacht. Und das wollte er wohl sehen, dass ich das auch bemerkt hatte. GsD war dieser nicht gefährlich. Weder für mich, noch für andere Verkehrsteilnehmer.

Und so bekam ich kurz vor 12:00 Uhr meine neue Plastikkarte tatsächlich ausgehändigt.

Das mag sich jetzt alles schön lesen, aber ich habe wirklich bis Samstagmittag gebraucht, um zu realisieren das ich bestanden habe und seit dem stolze Besitzerin der Fahrerlaubnis bin. Wenn auch einer auf 15 Jahre befristeten. Aber es ist eben so. Der neue Führerschein ist nur noch befristet gültig. Die Gültigkeitsdauer beträgt nur noch 15 Jahre, danach muss er gegen ein neues Dokument umgetauscht werden.

Ich besitze inzwischen eine sehr umfassende Liste an Fahrerlaubnissen der Klassen: A, A1, A2, AM, B, C1, BE, C1E, CE (>12.000kg) sowie L. Eigentlich darf ich fast alles fahren, was mir vor den Schlüssel kommt.

Jetzt fehlt „nur noch“ das passende Mopped. Nächstes Wochenende werde ich mal die BMW R 1100 R vom Bruder meines Ex Probesitzen um zu schauen, ob das mit meiner Beinlänge kompatibel ist. Oder ob ich dafür zu klein bin. Mal schauen. Wär schön, wenn es passen würde.

Ich hätte gerne eine Maschine mit Boxermotor.

only 16 hours left

Mittwoch waren, ebenso wie schon am Tag vorher, Grundfahraufgaben angesagt. Mein Fahrlehrer Bernd hatte sich extra den späten Nachmittag für mich reserviert. Und so waren es tatsächlich 3 volle Stunden, die wir/ich geübt haben.

Auch wenn er zeitweise mit über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen auf dem Übungsplatz stand, saßen bis auf das Kreisfahren am Schluß tatsächlich alle anderen Aufgaben. Sowohl die Gefahrbremsung, als auch das Ausweichen mit Abbremsen. Aber der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, dass die Angst noch sehr, sehr tief saß.

Zum Abschluss durfte ich dann noch einmal die (vermutliche) Prüfungsrunde fahren. Einerseits zum runterkommen, andererseits damit ich mir die Strecke noch einmal einprägen konnte. Und das war auch gut so. Denn an drei Stellen würde ich aufpassen müssen, um nicht in der Kurve auf die Gegenfahrbahn zu kommen.

Nur noch 16 Stunden.
Hoffentlich kann ich schlafen.