Hallo Susanne F.

Ich freue mich, das auch du mir folgen magst.

Nein, du bist nicht alleine mit einem späten Motorrad-Führerschein. Ich habe einige Bloggerinnen „kennengelernt“, die auch erst spät sich dazu entschlossen haben. Zu deiner Frage. Meinen Führerschein habe ich am 16-Okt-2014 bestanden und mir kurz darauf auch mein Gelbschen zugelegt. Aber du kannst die ganze Geschichte ja hier im Blog nachlesen, wenn du magst 😉

Ich habe leider keinen Blog o.ä. von dir finden können – Was fährst du denn für eine Maschine?

Premiere

Heute früh beim Aufstehen hat mir mein Ex gut zugeredet, doch mit dem Gelbschen in die Arbeit zu fahren. Zum einen soll die Sonne den ganzen Tag scheinen, zum anderen wäre es für mich eine gute Übung. Übung, die werde ich brauchen bis Mitte Mai, wenn wir dann 2 Wochen mit Kälbchen und Kuh in den Urlaub fahren werden.

Daher habe ich mich dann trotz Nervosität in die Klamotten gewunden und geschwitzt. In der Tiefgarage ist mir dann noch mal SO RICHTIG die Düse gegangen. Bisher bin ich immer auf gut Glück los und einfach herum gefahren. Heute würde ich das Gelbschen auf dem Firmenparkplatz abstellen müssen. Direkt neben dem Räaucherstand. Und bei meinem Glück vor Zuschauern. Aber Gott hatte ein Einsehen mit mir, es war niemand da bei meiner Ankunft.

Wie das zu Feierabend sein wird, vermag ich nicht zu sagen. Dann muss ich das Gelbschen rückwärts „ausparken“ – was ich sehr, sehr ungern vor Zuschauern machen möchte. Zumal ich noch immer Probleme mit dem Oberarm habe. Gut, die Schrauberei am Wochenende hat es nicht besser gemacht. Aber dazu in den nächsten Tagen mal mehr.

Mal schauen, wann ich meine Sollstunden hinter mich gebracht habe heute – und wie lange ich dann noch fahren kann, bevor es dunkel wird.

Hmpf

Ich bin ja (bekanntermaßen) letzten Donnerstag mit dem Gelbschen unterwegs gewesen. Im Post habe ich auch erwähnt, dass ich am Anfang ziemlich heftig verkrampft unterwegs gewesen bin. Bestimmt 20 Minuten habe ich gebraucht, um lockerer zuwerden.

Das merke ich auch heute noch. Wenn ich versuche, den rechten Arm zu heben, geht das nicht so richtig gut. Der Muskel knapp unter dem Schultergelenk zickt unglaublich rum. Teilweise so schlimm, das ich den linken Arm zur Hilfe nehmen muss. Wenn der Arm erst einmal oben ist, issed ok. Aber bis dahin … autschn …

Kennt so etwas von euch auch irgendwer?

Ach -falls es irgendwen interessiert- es schneit im übrigen schon wieder. Das arme Gelbschen hat noch immer keine Dusche bekommen können. Ich habe schon ein ganz furchtbar schlechtes Gewissen deswegen.

Familien-Erbe?

Durch einen Post von Funny Funduria, in dem sie ein Bild ihres Großvaters zeigte der ebenfalls Motorrad fuhr, fiel mir ein Bild meines Großvaters ein das ich eigentlich tagtäglich sehen müsste. Es hängt bei mir, zusammen mit ganz ganz vielen Familienbildern, an der Wohnzimmerwand.

Zu diesem Bild gibt es eine spannende Geschichte. Mein Großvater war in 2.WK Krad-Melder und immer wenn er versetzt wurde, fiel das Bild, das bei meiner Großmutter an der Wand hing, aus dem Rahmen. Jedes Mal. Und jedes Mal kam einige Zeit später dann die offizielle Bestätigung. Spooky, aber wahr.

Auch mein Vater besitzt den Motorrad-Führerschein.
Scheint, als läge es bei uns wohl in der Familie.

Seasons Opening

Nachdem es ja der Wetteronkel seit Tagen angekündigt -und es sich heute früh beim Aufwachen bestätigt- hatte, habe ich die Saison 2015 für ERÖFFNET erklärt. Yaaiiii. Strahlender Sonnenschein begrüßte mich. Nur leider wollte das Thermometer mir den Spaß verderben. Es zeigte grade einmal lausige 3°C. Also rein in die Thermoklamotten und als Michelin-Männchen rauf aufs Gelbschen.

Der Ehrlichkeithalber muss ich zugeben, das die ersten 20 Minuten echt anstrengend und verkrampft waren und ich mich unendlich konzentrieren musste. Aber danach wurde es so langsam runder. Ich merke schon, das ich fast 10 Wochen nicht fahren konnte. Demnächst können auch die Bruchstrichpiloten wieder los und das Wetter war einfach ZU schön, als das ich mir diese Chance zum Üben entgehen lassen sollte.

Das ich dringend üben muss, zeigte sich gleich zweimal auf der Tour. Zweimal habe ich das Gelbschen abgewürgt. Einmal kurz vor Inning an der Ampel und ein zweites Mal in Herrsching. Beim zweiten Mal dann aber so gründlich, das ich die hinter mir wartenden Autofahrer vorbeiwinken musste, da ich sie erst einmal komplett abstellen musste. Sie orgelte schon gewaltig. Danach sprang sie aber sofort wieder an. Ich mache mir trotzdem Gedanken über die Batterie. Hoffentlich muss ich sie nicht ausbauen. Das wäre ein „etwas“ größerer Aufwand für mich alleine.

Das Ziel der heutigen Ausfahrt -natürlich mit entsprechenden Umwegen dorthin- war das Kloster Andechs.

Die Strassen selber waren aufgrund der Schneeschmelze, und des Landwirtschaftlichen Verkehrs aus den Seitenstrassen raus, an vielen Stellen extrem schmierig, rutschig und matschig. Die vorausfahrenden Dosen machten das ganze für mich auch nicht so wirklich besser.

Danach sahen das Gelbschen und ich hinterher auch aus. Ich schätze, da ist wohl demnächst mal eine gründliche Handwäsche fällig, um den Dreck und das Salz abzuwaschen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht.


82,5 km und gute 2 Stunden später waren wir dann wieder zurück in der Tiefgarage.

Zum Abschluß noch eine kleine Statistik…
Autoahrer, die mich über den Haufen fahren wollten = 2
Begegnete Motorradfahrer = 2
Gegrüßt worden von = 2

Läuft !


Es schneit. Nein! Es fällt geschnitten runter.

Ich hätte es ahnen müssen. Kaum schafft man sich ein Motorrad an, das ohne Bruchstrich unterwegs sein darf, schon schneit es wochenlang immer und immer wieder mal. Nur um mich zu ärgern. Giesbert [aka Petrus] ist so ein mieser Zeitgenosse. Jedenfalls ist er kein Motorradfahrer.

Sozia-Tour N°2 — Süd-Frankreich im Mai 2013

In der Motorradfreien Zeit poste ich einfach mal die Route unserer Südfrankreich im Mai 2013 auf der BMW 1150GS meines Ex. +3,500km auf dem Sozia-Zähler.

Tag 1 (Hier stimmt das Vorschaubild leider irgendwie nicht)

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(*) Auf dem Weg Richtung Saint-Dié-des-Vosges hat sich der Ex dann doch tatsächlich in Strasbourg verfahren. Oder um genauer zu sein, wir hätten einfach nur von Wasselonne in Richtung Schirmeck fahren müssen. Sind wir aber nicht. Stattdessen gab es eben den „kleinen“ Umweg.

Tag 2

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(*) auch dieses Mal gab es einen ungeplanten Umweg, da der Ex der festen Ansicht war, wir müssten über Épinal fahren. War aber nicht so schlimm, nur wäre die tatsächliche Strecke über Remiremont für meine Muskelschmerzen besser gewesen.

Tag 3

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Tag 4

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Tag 5

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Tag 6

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Tag 7

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Tag 8

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Tag 9

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Sozia-Tour N°1 — Vogesen im Mai 2012

Ganz vergessen – meine allerallererste Sozia-Tour mit dem Ex im Mai 2012 in die Vogesen. Das erste Mal mit ihm auf dem Motorrad in den Kurzurlaub.

Tag 1 – Hinreise

Tag 2 – Kurventraining


Tag 3 – Rückfahrt analog Hinfahrt.
Für mich, als damals völlig untrainierte Sozia waren diese gut 900 km die absolute Herausforderung. Zumal ich am ersten Tag dann auch noch einen Unfall hatte, der aber nicht im Zusammenhang mit dem Motorrad stand. Es hat mich sehr viel Mut gekostet, diese Tour anzutreten. Ja, ich bin mehr als nur reich beschenkt worden dadurch. Aber leicht war es anfangs ganz und gar nicht für mich. Es war eine irrsinnige Überwindung.



Es sind nicht unsere Füße die uns bewegen, es ist unser Denken.

Chinesisches Sprichwort

Gut, bei mir wären es weniger die Füße denn das Gelbschen. Aber das mit dem denken ist schon irgendwie richtig. Mir ist noch gar nicht so richtig bewusst, dass ich zum einen die Erlaubnis zum Motorradfahren, als auch das dazugehörige Fortbewegungsmittel habe.

Letztes Wochenende wäre eigentlich perfektes Motorradwetter gewesen. Wann hat man schon mal Anfang Januar Temperaturen von +17°C? Und was mache ich? Ich nehme aus alter Gewohnheit das Auto um nach München zum Luis zu fahren. Thermo-Kombi suchen.

Ich habe mir zwar einen Refektorgurt für den Oberkörper und auch noch welche für die Oberarme mitgenommen für die Abendstunden, aber eben keine Thermokombi. Warum Reflektorgurte? Ich finde nichts häßlicher, als diese Neonwesten. Wer sich dafür entscheidet und wem es gefällt – bitte. Jeder soll das nehmen, mit dem er sich sicher und wohlfühlt. Aber nicht an mir und nicht auf meinem Motorrad.

Quelle: Louis

Quelle: Louis

Also musste ich weitersuchen. Fündig geworden bin ich dann bei ebay. Eine Thermokombi mit entnehmbarem Futter. Zwar Einteilig, dafür aber in Kurzgröße erhältlich. Was bei so einer Kurzgröße wie mir durchaus praktisch sein dürfte.


Hier der ebay-Link. Wobei ich aber keine Ahnung habe, wie lange der funktionieren wird. Alternativ dazu die Homepage des Verkäufers; … falls jemand mal Bekleidung, o.ä sucht und nicht bei den „Großen Drei“ kaufen möchte. Die Kommunikation mit dem Verkäufer war jedenfalls super entspannt. Danke noch mal an dieser Stelle dafür.

Jetzt muss das gute Stück nur noch passen und dann gibt es keine Ausrede mehr bei kaltem Winterwetter.

Failure

Ich könnte mich selber in den Glutaeus Maximus beißen, so ich denn gelenkig genug dafür wäre. Bin ich aber nicht. Und deswegen ärgere ich mich einfach nur über meine eigene Blödheit.

Gestern Abend habe ich noch dem Ex gegenüber groß rumgetönt, das ich, so das Wetter schön genug ist, das Gelbschen aus dem Stall hole und zum ersten Mal mit dem Motorrad in die Arbeit fahre.

Heute früh beim Blick auf das Thermometer habe ich dann, mangels Winterkombi, doch gekniffen. Bei -3°C wollte ich irgendwie nicht. Nääää. Außerdem hatte ich ja nachmittags noch einen Friseurtermin. Und überhaupt . . . nääääää . . . Also bin ich mit der Dose in die Arbeit.

Und was ist?
Das Wetter ist endsgeil, es ist ein strahlendblauer Himmel ohne eine Wolke, die Temperaturen liegen bei 7-10°C und ich sitze hier fest. Und noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass der blöde Friseurtermin erst morgen ist. MORGEN.

Aaaaarrrrrrggghhhhhhhhh. Ich könnt mich sonstwohin beißen. MistMistMist. Jede Wette, morgen ist das Wetter einfach grottig.