Mission mit Minya oder Betreutes Fahren im Taunus

Blöder Titel, ich weiß. Aber nachdem Minya diesen Ausdruck bei Funny benutzt hat als Alternative zu sinnlosem Benzinverbrennen, drängte er sich mir für diesen Post einfach auf.

So. Aber nun zum Wesentlichen.
Ich hatte Ende August die Freude und das Vergnügen, eine liebe Blogkollegin kennenlernen zu dürfen: Minya. Da ich mit dem Gelbschen in Frankfurt war, und sie in der Nähe lebt, hatten wir uns kurzfristig verabredet. Und so traf ich am Opel Zoo die Frau, bei der ich schon seit meiner Fahrschulzeit mitlese. Ok, ich wusste, Minya ist groß, aber das ich so weit nach oben schauen musste… Scherz beiseite. Ich bin einfach untergroß.

Nach kurzer Unterhaltung schwangen wir uns auf die Motorräder. Minya vorne weg, ich hinterher. Der erste Halt war auf dem Feldberg. Selber war ich noch nicht mit dem Motorrad oben. Nur als Sozia mittags an Heiligabend. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man Ende Dezember im Nebel dort ist, oder Ende August. Und das nicht nur wegen der Aussicht. Ende August ist deutlich weniger los als an Heiligabend.

Bei der Anfahrt zum Feldberg wurde ich wieder einmal mit meinem mentalen Problem konfrontiert: Anfahren am Berg. Seit den Problemen mit dem Gaszug in Frankreich ist das für mich eine echte Herausforderung. Minya hatte einen guten Tipp für mich, der vielleicht in Zukunft hilfreich sein könnte. Mal schauen, wie ich das umsetzen kann.

Fragt mich bitte nicht, wo wir genau lang gefahren sind. Ich weiß es nicht soooo genau (wie war das noch mal mit der Ortskenntnis?). Aber es hat mir gut gefallen. Das Tempo, das sie vorgab war für mich sehr angenehm zu fahren. Ob nun aus Rücksicht auf mich, oder ob es dein normales Reisetempo ist …. Danke. Ich habe es als sehr entspannend empfunden.

Den nächsten Halt war am Römerturm Idstein-Dasbach gemacht, einer Rekonstruktion des Limeswachturm Wp 3/26. Leider ist dieser nur an Sonntagen zu besichtigen. Aber es war trotzdem interessant. Ebenso interessant, wie die Unterhaltungen, die wir hier und beim nächsten Halt führen konnten.

Die nächste Pause machten wir auf der Eisernen Hand, besser gesagt im alten Bahnhof Eiserne Hand der Aartalbahn. Wobei heute wohl kein Linienverkehr mehr möglich sein soll.

Seit 2007 beherbergt das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude ein Restaurant. Ein XXXXXL Restaurant. Normalerweise mache ich einen großen Bogen um solche Lokale, aber dieses hat einen gute Ruf, was die Qualität angeht. Und so haben wir uns dort ein Abendessen gegönnt. Svenja wäre stolz auf uns. Es gab Fleisch. Viel Fleisch. 400 g leckeres Angus Rumpsteak mit Gorgonzolasauce und, da ich seit Schottland keine Pommes mehr esse, einen „kleinen“ Salat. Die Speisekarte findet sich übrigens Hier.

Noch während wir auf die Steaks warteten, wurde an einem Nachbartisch eines der Monstermenüs geliefert. Wa-hn-sinn. Schon von dem Anblick alleine war ich satt. Das gab sich aber als unser Essen kam.

Essensfotografierer unter sich

Das Steak war übrigens perfekt Medium-Rare!
Hier in diesem Biergarten haben Minya und ich uns dann auch kräftig verratscht.

Minya, ich danke dir für den tollen Nachmittag, die Tour und auch für das Zurückbringen zur Autobahn. Es hat mir einen Riesenspaß gemacht. Ich habe es wirklich sehr genossen und würde mich freuen, wenn sich mal wieder so eine Gelegenheit ergibt.

Ungefähre Strecke, ca. 115-120 km. Nicht so ganz fehlerfrei.


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