Let it begin ….

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*alle bisherigen Post-Titel entstammen dem Lied Let It Begin von Julie Yardley*

In dieser Nacht habe ich schlecht geschlafen.
Nicht, das meine Übernachtungscouch unbequem gewesen wäre. Im Gegenteil.

Nein, was mir Sorgen machte war die Wettervorhersage. Ich würde heute quer durch das Ruhrgebiet fahren müssen, einer mir völlig unbekannten Gegend. Und zudem – hey. Ruhrgebiet. Da weißte nicht, wo eine Stadt abfängt oder die andere aufhört. Und dann noch mit einer extrem kurzfristig geänderten Gastgeberin die nicht vor 18 Uhr da sein kann. Naja, und halt das Wetter.

Nachdem mir meine DWD App gestern den ganzen Abend schon Wetterwarnungen geschickt hatte, habe ich lange gegrübelt, was ich machen soll….





















Morgens war dann Planänderung angesagt. Noch vor 7 die Eltern angerufen und mich angemeldet, und der geplanten Gastgeberin abgesagt. Mir war so einfach wohler. Nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück hat mich meine Gastgeberin hat dann noch zur A1 gebracht. Vielen lieben Dank an dieser Stelle dafür. Die Strecke hätte ich so nicht gefunden und die A3 wäre auf jeden Fall eine ganz schlechte Wahl gewesen.

Zwischen Unna und Kamen musste ich mich kurzfristig in die Plastikpelle werfen (und was essen und trinken). Wobei diese 10 Minuten gereicht haben, das ich nur durch die Ausläufer des Gewitters fahren musste. Das schlimmste war schon durch *puh* Bis zum Lotter Kreuz durfte ich dann 4-mal im Stau (bzw Stop‘n‘Go) im Plastik in wahlweise Regen oder Sonne verbringen. Wobei die Baustelle am Lotter Kreuz die größte und schlimmste war. Ich war nur noch genervt und froh, endlich in Wallenhorst auf die B68 abfahren zu können.

Bis zu meinen Eltern fuhr ich dann einem Gewitter hinterher. Also nur noch leichter Regen, aber das schlimmste immer vor mir. Dachte ich jedenfalls. Ich konnte gerade noch das Motorrad in die Garage schieben, bis das nächste Gewitter über uns durchrumpelte. Naja, es war mehr, Blitz, Donner und danach Waschstraßenartiger Regen. Es fühlte sich an, als würde die Welt untergehen und die Aussichten für die kommen Tage waren auch nicht grade die besten.

Für die Strecke hätte ich unter normalen Umständen etwa 3,5 Stunden gebraucht. Schlussendlich waren es dann aber fast 6. Ich war mehr als nur durchgeschwitzt und war froh, aus dem Motorradsachen zu kommen. Die mein Vater tatsächlich im Keller aufhängen musste – zum trocknen. Die Alternative wäre nicht besser gewesen. Von daher – Alles richtig gemacht…


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