Freitagsnachmittagsgedöns

Da die Koffer und das Gelbschen auch gestern einen Auslauf bekommen sollten, habe ich mich nach Feierabend auf den Weg gemacht. Eine der schönen Strecken hier in der Nähe war bis vor ein paar Tagen komplett gesperrt wegen Teer-Arbeiten. Nun aber konnte ich sie fahren.

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*grmpf*

Gestern bin ja mit dem Gelbschen in die Arbeit gefahren. Himmel, war das kalt in der Früh !!! Satte -3°C und Nebel können einem das Möpfahren manchmal schon irgendwie verleiden. Nur die Aussicht, am Nachmittag dafür Sonnenschein zu haben, hat mich Zähneklappernd durchhalten lassen. Den bekam ich dann GsD auch.

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Mal wieder eine kleine Feierabendrunde

Da der Ex, unserer Viehherde und ich im Mai planen in den Urlaub zu fahren, muss ich zwangsläufig üben. Üben, üben, üben. Daher bin ich gestern nach der Arbeit einfach mal wieder eine kleine Feierabendrunde gefahren. Der Hinweg zur Arbeit sind ziemlich genau 25 km, der Rückweg waren dann fast 59 km.


Macht sich das Gelbschen nicht schön vor so einer oberbayrischen Kirche im Feld?



Das Wetter war leider nicht so sonnig, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber immerhin haben die Temperaturen mitgespielt. Der Frühling ist so langsam auch hier spürbar – die Bauern fahren wieder die Gülle aus …. Nach der kurzen (Pinkel-)Pause wollte ich den Weg wieder zurück und fing an, auf dem Möp sitzend zu rangieren. Bis mir die Erkenntnis kam, das ich ja eine GS fahre und es doch nun wirklich wurschd ist, ob ich damit einfach mal über die nebenliegende Wiese fahre. Da dort nichts schlammig war, oder feucht, war das dann auch nen Klacks. Manchnmal bin ich einfach auch echt zu verpeilt…

Gesamt-Statistik 2015
Autofahrer, die mich über den Haufen fahren wollten Σ = 2
Begegnete Motorradfahrer Σ = 7
Gegrüßt worden von Σ = 5

Seasons Opening

Nachdem es ja der Wetteronkel seit Tagen angekündigt -und es sich heute früh beim Aufwachen bestätigt- hatte, habe ich die Saison 2015 für ERÖFFNET erklärt. Yaaiiii. Strahlender Sonnenschein begrüßte mich. Nur leider wollte das Thermometer mir den Spaß verderben. Es zeigte grade einmal lausige 3°C. Also rein in die Thermoklamotten und als Michelin-Männchen rauf aufs Gelbschen.

Der Ehrlichkeithalber muss ich zugeben, das die ersten 20 Minuten echt anstrengend und verkrampft waren und ich mich unendlich konzentrieren musste. Aber danach wurde es so langsam runder. Ich merke schon, das ich fast 10 Wochen nicht fahren konnte. Demnächst können auch die Bruchstrichpiloten wieder los und das Wetter war einfach ZU schön, als das ich mir diese Chance zum Üben entgehen lassen sollte.

Das ich dringend üben muss, zeigte sich gleich zweimal auf der Tour. Zweimal habe ich das Gelbschen abgewürgt. Einmal kurz vor Inning an der Ampel und ein zweites Mal in Herrsching. Beim zweiten Mal dann aber so gründlich, das ich die hinter mir wartenden Autofahrer vorbeiwinken musste, da ich sie erst einmal komplett abstellen musste. Sie orgelte schon gewaltig. Danach sprang sie aber sofort wieder an. Ich mache mir trotzdem Gedanken über die Batterie. Hoffentlich muss ich sie nicht ausbauen. Das wäre ein „etwas“ größerer Aufwand für mich alleine.

Das Ziel der heutigen Ausfahrt -natürlich mit entsprechenden Umwegen dorthin- war das Kloster Andechs.

Die Strassen selber waren aufgrund der Schneeschmelze, und des Landwirtschaftlichen Verkehrs aus den Seitenstrassen raus, an vielen Stellen extrem schmierig, rutschig und matschig. Die vorausfahrenden Dosen machten das ganze für mich auch nicht so wirklich besser.

Danach sahen das Gelbschen und ich hinterher auch aus. Ich schätze, da ist wohl demnächst mal eine gründliche Handwäsche fällig, um den Dreck und das Salz abzuwaschen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht.


82,5 km und gute 2 Stunden später waren wir dann wieder zurück in der Tiefgarage.

Zum Abschluß noch eine kleine Statistik…
Autoahrer, die mich über den Haufen fahren wollten = 2
Begegnete Motorradfahrer = 2
Gegrüßt worden von = 2

Läuft !


Kein Bruchstrichpilot

Da ich mich ja entschlossen hatte, das „Gelbschen“ unbeschränkt zuzulassen, konnte ich am Wochenende tatsächlich bei dem schönen, sonnigen Wetter noch eine Runde fahren. Es war dann zwar doch kälter, als angenommen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Die Sonne hielt jedenfalls noch, bis ich wieder zuhause war.


Der letzte Halt war dann im Kloster Polling. Eigentlich ist das Fotografieren in der Kirche verboten, aber ehrlich gesagt, hat mich das so gar nicht interessiert. Somit gibt es auch ein Foto von innen.

Die Strecke im einzelnen . . .

Bei dieser Tour war ist es mir auch zum ersten mal passiert, das ich in einer Kurve mit der Fußraste auf den Asphalt gekommen bin *huuiii* Und das als blutige Anfängerin. Aber irgendwie steht mein „Gelbschen“ auf Kurven. Der Ex nennt sie eine Kurvensau, und das scheint sie wohl auch zu sein. Er befürchtet inzwischen,das ich ihn im Urlaub (sobald ich das mit dem Lenkimpuls gelernt habe) dann abspatzen werde.

Könnt passieren.
Grins.

Der Nachwuchs ist da

Ja, ich hab das Kälbchen erworben. Eine 50 PS BMW F 650 GS (R13) in Titan Blue2 Metallic. Ausgestattet mit Werkstieferlegung, niedriger Sitzbank, abschaltbarem ABS, Heizgriffen, Wunderlich Tourenscheibe, Sportauspuff, 140er Reifen hinten und weißen Blinkern. Gekauft mit einem Zählerstand von 34.920 km.

Erworben habe ich es heute vor einer Woche – am Mittwoch, 12-Nov-2014. Und da ich schon im Vorfeld die Deckungszusage der Versicherung bekommen hatte, konnte ich es am nächsten Tag direkt zulassen. Gut, das war auch der Tatsache geschuldet, das unsere örtliche Zulassungsstelle so blöde Öffnungszeiten anbietet … nur Donnerstags bis 18:00 Uhr. Sonst bis 12:30 bzw 15:30 Uhr.

Wunschkennzeichen habe ich keines, da ich über das Kennzeichen keine Rückschlüsse auf mich zulassen wollte, wie mit Initialen o.ä. Das ist schon schlimm genug bei meinem Auto. Als mir die Dame bei der Zulassungsstelle allerdings das Kennzeichen nannte, das sie mir anbieten könnte, bin ich in schallendes Gelächter ausgebrochen. In wirklich, wirklich schallendes Gelächter. Denn es war genau das Kennzeichen meines Ex.

Und so hat mein Kälbchen nun das gleiche (Ganzjahres-)Kennzeichen, das auch die Kuh hat. Ich finde das schön. Meinem Ex hat es fast die Tränen in die Augen getrieben, als ich ihm vom Kauf und vom Kennzeichen erzählt habe. Er hat sich riesig für mich gefreut. Wir haben dann abends gemeinsam eine Flasche Wein auf den Kauf geleert.

Am Samstag war dann der Tag, an dem ich die erste Tour alleine auf einem Motorrad unternommen habe. Alleine, ohne Fahrlehrer als Rückendeckung. Alleine, ohne irgend wen als Schutz. Nur das Kälbchen und ich.

Knapp 90 Minuten und 61 km später bin ich noch immer zufrieden. Es fühlt sich gut an, mit dem eigenen Motorrad unterwegs sein zu können. Es liegt aber noch sehr viel Arbeit vor mir, grade was das Kurvenfahren angeht. Aber dabei wird mir mein Ex im Frühjahr helfen. Das hat er mir versprochen.

Somit ist nun warten auf gutes (trockenes) Wetter angesagt, damit ich weiterüben kann. Hoffentlich hat Petrus ein Einsehen mit mir und bringt einen milden Winter und eine schönes Frühjahr.