Bilder, Bilder, Bilder … eine kleine Nachmittagskirchenrunde

Heute Nachmittag wollte ich einfach nur ein paar Kirchen ablichten und da das Wetter für Anfang November einfach perfekt war durfte das Gelbschen wieder einmal traben. Vor ein paar Tagen habe ich es auch endlich geschafft, die alten Aufkleber des Vorbesitzers durch ein viel passenderes „Emblem“ zu ersetzen … seht selber.


Mein Gelbschen

Auch dieses Mal hatte ich zum Warmfahren meine „Prüfungsstrecke“ gewählt. Was sich allerdings als eine weniger gute Idee heraus stellte. Sie verläuft nach Westen – was in Anbetracht der nachmittags doch recht tief stehenden Sonne suboptimal ist. Vor allem, wenn man dann noch einen Münchner Oppa in einem uralten, weißen Mercedes vor sich hat. War nichts mit entspanntem Kurvenfahren. Aber er bog dann GsD irgendwann ab und die Straße war wieder frei.

Anfang April hatte ich diese Strecke zum Kloster Rottenbuch schon einmal gewählt, mich dann aber gefragt, ob ich nicht zu mutig gewesen war. Damals war meine Kurventechnik definitiv schlechter als heute. Naja, bis auf zwei Kurven. In denen poppte der Fehlerzähler auch heute hoch. Manmannnmann, was bin ich die bescheiden gefahren. Aber heute war das Wetter super und so konnte ich die Strecke durch das Ammertal weitestgehend doch genießen.

Im April konnte ich aufgrund der herum trabenden Bushorde an Touristen leider das Innere der Klosterkirche nicht fotografieren. Das habe ich heute nachgeholt.

Von Rottenbuch ging es über die B 17 weiter Richtung Steingaden. An der B 17 liegt kurz vor Ilgen an sehr markanter Stelle eine weitere Wallfahrtskirche aus dem Jahr 1676 – die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Wallfahrtskirchen finden sich zu Hauf hier im Pfaffenwinkel. Weswegen diese Ecke Oberbayerns ja auch so heißt. In kaum einer anderen Region in Deutschland gibt es eine derartige Dichte an Klöstern. Dazu zählen die Klöster Benediktbeuern, Schlehdorf, Polling, Rottenbuch, Bernried, Beuerberg, Ettal, Andechs sowie die ehemaligen Klöster Wessobrunn, Dießen, Habach und Steingaden.

Eine weitere Wallfahrtskirche, die hier in der Nähe liegt, ist die seit 1983 zum Weltkulturerbe gehörende Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies … umgangssprachlich auch die Wieskirche genannt. Die aus dem Jahr 1754 stammende Wieskirche hat im Gegensatz zu den üblichen Kirchen eine runde Form und eine bemerkenswert prächtig Ausstattung.

Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies

Eine kurze, nette Samstagsnachmittagsrunde im strahlenden November-Sonnenschein. Es war schon lustig zu sehen, wie mein Nachbar, der „Kuhputzer“, fast in sein Putzzeug gebissen hat, als ich winkend an ihm vorbei fuhr. Da er selber nur ein 04/10er Saisonkennzeichen an der Kuh hat, darf er nicht mehr fahren. Egal wie schön was Wetter ist, er darf Autofahren oder Laufen. Blöd für ihn. Schön für mich. Ich habe kein Memmenblech, meine Saison hat 12 Monate.

Gelbschen und Kirche, immer wieder gerne 😉


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