Den schlechten Handwerker erkennt man daran, daß er erscheint

Obwohl handwerklich unbegabt, habe ich mich am 14-Mär-2015 daran gemacht, die Kofferträger ans Gelbschen zu montieren. Handwerklich unbegabt wie ich allerdings bin, dauerte das eine gefühlte Ewigkeit. Und ohne ein zweites Paar Hände geht das ganze schon mal gar nicht.

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Mal wieder eine kleine Feierabendrunde

Da der Ex, unserer Viehherde und ich im Mai planen in den Urlaub zu fahren, muss ich zwangsläufig üben. Üben, üben, üben. Daher bin ich gestern nach der Arbeit einfach mal wieder eine kleine Feierabendrunde gefahren. Der Hinweg zur Arbeit sind ziemlich genau 25 km, der Rückweg waren dann fast 59 km.


Macht sich das Gelbschen nicht schön vor so einer oberbayrischen Kirche im Feld?



Das Wetter war leider nicht so sonnig, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber immerhin haben die Temperaturen mitgespielt. Der Frühling ist so langsam auch hier spürbar – die Bauern fahren wieder die Gülle aus …. Nach der kurzen (Pinkel-)Pause wollte ich den Weg wieder zurück und fing an, auf dem Möp sitzend zu rangieren. Bis mir die Erkenntnis kam, das ich ja eine GS fahre und es doch nun wirklich wurschd ist, ob ich damit einfach mal über die nebenliegende Wiese fahre. Da dort nichts schlammig war, oder feucht, war das dann auch nen Klacks. Manchnmal bin ich einfach auch echt zu verpeilt…

Gesamt-Statistik 2015
Autofahrer, die mich über den Haufen fahren wollten Σ = 2
Begegnete Motorradfahrer Σ = 7
Gegrüßt worden von Σ = 5

krasser sound

Letzte Woche bin ich ja (dank Zureden meines Ex) mit dem Gelbschen in die Arbeit gefahren. Zur Verabschiedung –und gegen meine Nervosität- kam er mit in die Tiefgarage, als ich losfahren wollte. Für ihn war es auch gewissermaßen eine Premiere, da er das Gelbschen noch nie gehört hat.

Und so habe ich mich dann auf sie geschwungen, Seitenständer eingeklappt und gestartet. Beim Starten muss ich ein wenig Gas geben, da sie sonst gerne mal nicht mag. Aber das wird bei der nächsten Inspektion nachgestellt.

Ich also etwas Gas gegeben und das Gelbschen blöckte los. So wie immer halt. So wie ich es kenne. Nur eben der Ex nicht. Das Gesicht war jedenfalls sehenswert, als der das Geräusch vernahm. Er hatte selber früher eine F650, aber da mein Gelbschen einen Sportauspuff hat, und nicht mehr den Original-Doppelauspuff, klingt sie natürlich anders. Lauter.

Er war jedenfalls beeindruckt.

Hihi.
Und mich hat es gefreut, dass er so beeindruckt war.

Inzwischen haben wir auch die Kofferträger montiert. Jetzt muss ich nur noch zu Touratech München fahren und die Löcher in den rechten Koffer bohren lassen. Dann kann ich auch Gepäck transportieren. 2x 41 Liter. Frauengepäck halt.

Hallo Susanne F.

Ich freue mich, das auch du mir folgen magst.

Nein, du bist nicht alleine mit einem späten Motorrad-Führerschein. Ich habe einige Bloggerinnen „kennengelernt“, die auch erst spät sich dazu entschlossen haben. Zu deiner Frage. Meinen Führerschein habe ich am 16-Okt-2014 bestanden und mir kurz darauf auch mein Gelbschen zugelegt. Aber du kannst die ganze Geschichte ja hier im Blog nachlesen, wenn du magst 😉

Ich habe leider keinen Blog o.ä. von dir finden können – Was fährst du denn für eine Maschine?

Premiere

Heute früh beim Aufstehen hat mir mein Ex gut zugeredet, doch mit dem Gelbschen in die Arbeit zu fahren. Zum einen soll die Sonne den ganzen Tag scheinen, zum anderen wäre es für mich eine gute Übung. Übung, die werde ich brauchen bis Mitte Mai, wenn wir dann 2 Wochen mit Kälbchen und Kuh in den Urlaub fahren werden.

Daher habe ich mich dann trotz Nervosität in die Klamotten gewunden und geschwitzt. In der Tiefgarage ist mir dann noch mal SO RICHTIG die Düse gegangen. Bisher bin ich immer auf gut Glück los und einfach herum gefahren. Heute würde ich das Gelbschen auf dem Firmenparkplatz abstellen müssen. Direkt neben dem Räaucherstand. Und bei meinem Glück vor Zuschauern. Aber Gott hatte ein Einsehen mit mir, es war niemand da bei meiner Ankunft.

Wie das zu Feierabend sein wird, vermag ich nicht zu sagen. Dann muss ich das Gelbschen rückwärts „ausparken“ – was ich sehr, sehr ungern vor Zuschauern machen möchte. Zumal ich noch immer Probleme mit dem Oberarm habe. Gut, die Schrauberei am Wochenende hat es nicht besser gemacht. Aber dazu in den nächsten Tagen mal mehr.

Mal schauen, wann ich meine Sollstunden hinter mich gebracht habe heute – und wie lange ich dann noch fahren kann, bevor es dunkel wird.

Hmpf

Ich bin ja (bekanntermaßen) letzten Donnerstag mit dem Gelbschen unterwegs gewesen. Im Post habe ich auch erwähnt, dass ich am Anfang ziemlich heftig verkrampft unterwegs gewesen bin. Bestimmt 20 Minuten habe ich gebraucht, um lockerer zuwerden.

Das merke ich auch heute noch. Wenn ich versuche, den rechten Arm zu heben, geht das nicht so richtig gut. Der Muskel knapp unter dem Schultergelenk zickt unglaublich rum. Teilweise so schlimm, das ich den linken Arm zur Hilfe nehmen muss. Wenn der Arm erst einmal oben ist, issed ok. Aber bis dahin … autschn …

Kennt so etwas von euch auch irgendwer?

Ach -falls es irgendwen interessiert- es schneit im übrigen schon wieder. Das arme Gelbschen hat noch immer keine Dusche bekommen können. Ich habe schon ein ganz furchtbar schlechtes Gewissen deswegen.

Familien-Erbe?

Durch einen Post von Funny Funduria, in dem sie ein Bild ihres Großvaters zeigte der ebenfalls Motorrad fuhr, fiel mir ein Bild meines Großvaters ein das ich eigentlich tagtäglich sehen müsste. Es hängt bei mir, zusammen mit ganz ganz vielen Familienbildern, an der Wohnzimmerwand.

Zu diesem Bild gibt es eine spannende Geschichte. Mein Großvater war in 2.WK Krad-Melder und immer wenn er versetzt wurde, fiel das Bild, das bei meiner Großmutter an der Wand hing, aus dem Rahmen. Jedes Mal. Und jedes Mal kam einige Zeit später dann die offizielle Bestätigung. Spooky, aber wahr.

Auch mein Vater besitzt den Motorrad-Führerschein.
Scheint, als läge es bei uns wohl in der Familie.

Seasons Opening

Nachdem es ja der Wetteronkel seit Tagen angekündigt -und es sich heute früh beim Aufwachen bestätigt- hatte, habe ich die Saison 2015 für ERÖFFNET erklärt. Yaaiiii. Strahlender Sonnenschein begrüßte mich. Nur leider wollte das Thermometer mir den Spaß verderben. Es zeigte grade einmal lausige 3°C. Also rein in die Thermoklamotten und als Michelin-Männchen rauf aufs Gelbschen.

Der Ehrlichkeithalber muss ich zugeben, das die ersten 20 Minuten echt anstrengend und verkrampft waren und ich mich unendlich konzentrieren musste. Aber danach wurde es so langsam runder. Ich merke schon, das ich fast 10 Wochen nicht fahren konnte. Demnächst können auch die Bruchstrichpiloten wieder los und das Wetter war einfach ZU schön, als das ich mir diese Chance zum Üben entgehen lassen sollte.

Das ich dringend üben muss, zeigte sich gleich zweimal auf der Tour. Zweimal habe ich das Gelbschen abgewürgt. Einmal kurz vor Inning an der Ampel und ein zweites Mal in Herrsching. Beim zweiten Mal dann aber so gründlich, das ich die hinter mir wartenden Autofahrer vorbeiwinken musste, da ich sie erst einmal komplett abstellen musste. Sie orgelte schon gewaltig. Danach sprang sie aber sofort wieder an. Ich mache mir trotzdem Gedanken über die Batterie. Hoffentlich muss ich sie nicht ausbauen. Das wäre ein „etwas“ größerer Aufwand für mich alleine.

Das Ziel der heutigen Ausfahrt -natürlich mit entsprechenden Umwegen dorthin- war das Kloster Andechs.

Die Strassen selber waren aufgrund der Schneeschmelze, und des Landwirtschaftlichen Verkehrs aus den Seitenstrassen raus, an vielen Stellen extrem schmierig, rutschig und matschig. Die vorausfahrenden Dosen machten das ganze für mich auch nicht so wirklich besser.

Danach sahen das Gelbschen und ich hinterher auch aus. Ich schätze, da ist wohl demnächst mal eine gründliche Handwäsche fällig, um den Dreck und das Salz abzuwaschen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht.


82,5 km und gute 2 Stunden später waren wir dann wieder zurück in der Tiefgarage.

Zum Abschluß noch eine kleine Statistik…
Autoahrer, die mich über den Haufen fahren wollten = 2
Begegnete Motorradfahrer = 2
Gegrüßt worden von = 2

Läuft !


Es schneit. Nein! Es fällt geschnitten runter.

Ich hätte es ahnen müssen. Kaum schafft man sich ein Motorrad an, das ohne Bruchstrich unterwegs sein darf, schon schneit es wochenlang immer und immer wieder mal. Nur um mich zu ärgern. Giesbert [aka Petrus] ist so ein mieser Zeitgenosse. Jedenfalls ist er kein Motorradfahrer.

Sozia-Tour N°1 — Vogesen im Mai 2012

Ganz vergessen – meine allerallererste Sozia-Tour mit dem Ex im Mai 2012 in die Vogesen. Das erste Mal mit ihm auf dem Motorrad in den Kurzurlaub.

Tag 1 – Hinreise

Tag 2 – Kurventraining


Tag 3 – Rückfahrt analog Hinfahrt.
Für mich, als damals völlig untrainierte Sozia waren diese gut 900 km die absolute Herausforderung. Zumal ich am ersten Tag dann auch noch einen Unfall hatte, der aber nicht im Zusammenhang mit dem Motorrad stand. Es hat mich sehr viel Mut gekostet, diese Tour anzutreten. Ja, ich bin mehr als nur reich beschenkt worden dadurch. Aber leicht war es anfangs ganz und gar nicht für mich. Es war eine irrsinnige Überwindung.