Tag 11, 26-Mai-2015 —> Das Gelbschen geht zur Reha

Dienstag nach Pfingsten. Wäldchestag.

Morgens mit richtig fiesen Kopfschmerzen aufgewacht. Was suboptimal ist, wenn man das Gelbschen zur Reha fahren soll. Aber mit Novalgin bekommt man auch das irgendwie in den Griff.

Und so standen der Traumprinz, die Kuh, das Gelbschen und ich pünktlich um 8:00 Uhr bei „Mertinke – BMW und mehr“ im Hof. Die Übergabe erfolgte kurz und schmerzlos. Schließlich kam das Gelbschen ja in absolut kompetente Fachhände. Als erfahrener und seit 1953 in Frankfurt ansässiger Familienbetrieb, der Service für alle BMW`s bis zum aktuellen Modelljahr mit neuester Diagnosetechnik nach Werksvorschrift anbietet, ist dieser Schrauber der absolute Freundliche des Vertrauens meines Traumprinzen. Seine Kuh geht seit Jahren regelmäßig zu ihren Wellness-Behandlungen dort hin.

20 Minuten später durfte ich mich dann zum ersten Mal seit einem Jahr wieder auf die Sozia-Bank der Kuh hinter meinen Traumprinzen schwingen. Auf der kleinen 60 km Sandplacken/Saalburg-Runde stellte sich leider heraus, das ich „zu einer echt miesen Sozia“ mutiere. Das waren die Worte des Traumprinzen hinterher. Er hat es aber dann noch ein wenig netter verpackt im zweiten Teil. Ich würde halt zu einer echten Motorradfahrerin. Und das wäre auch gut so. Sagt er.

Um 16:00 sollte ich mich bei Mertinke melden zwecks Abholung. Ja. Nur kam damit das böse Erwachen. Die erste Diagnose: der Gaszug ist defekt. Das erklärt aber auch all die Probleme, die ich beim Anfahren hatte in den letzten Wochen. Weniger schön war die Info, das es mind. 2-3 Tage dauern würde, bis das Ersatzteil geliefert werden würde. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Denn dadurch würden sich alle Planungen hinsichtlich der Rückfahrt ab Mittwoch via Franken zerschlagen. Eine Rückfahrt wäre frühestens Freitag dann möglich.

Mist. Aber es half ja nichts. Dann hieß es jetzt eben abwarten, wie es weitergehen würde. Und wann wir tatsächlich würden zurückfahren.

An den Abendplanungen änderte das GsD nichts. Denn der Wäldchestag ist UNSER Tag. Und den wollten wir gemeinsam entspannt verbringen. Was wir auch konnten.

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Bis in die 90er Jahre hatten am Wäldchestag sogar die Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen. Leider haben in den 90er Jahren die Großbanken damit angefangen, diese Tradition abzuschaffen. Geld, Geld und nichts als Geld. Und so ist es heute leider Tatsache, das an diesem Traditonstag immer weniger Besucher kommen. Auch der Einbau der Weichenverbindung für die Neubaustrecke über die Stresemannallee und dem damit verbundenen Wegfall des „Lieschen“ nach 80 Jahren im April 2014 haben dazu beigetragen. Ich konnte die letzten 2 Jahre GsD noch mitfahren.
Lieschen 2013

Lieschen 2013

Als Ersatz hat sich die VGF einen Trambus Präfekt 11 aus den 1960er Jahren einfallen lassen, der aber im Gegensatz zum Lieschen nichts mit Frankfurt zu tun hat. Sondern ein Leihgefährt aus dem Odenwald ist. Ich finde ihn einfach nur häßlich. Aber wer fragt schon mich …

 

2 thoughts on “Tag 11, 26-Mai-2015 —> Das Gelbschen geht zur Reha

  1. Antje

    Ich kann auch nicht mehr hinten drauf mitfahren….früher hat mir das nix ausgemacht aber jetzt….neeee, das mache ich nur noch im Notfall! Versteh Dich da voll und ganz…;-)

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