But those were different days

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Kurz vor des Traumprinzens Geburtstag bin ich (wie schon im Vorfeld erzählt) mit dem Gelbschen nach Frankfurt gefahren. Dieser Samstag war als einer der heißesten Tage des bisherigen Herbstes mit Temperaturen von 30-35°C angekündigt.

Weswegen ich mich entschieden hatte, mich bereits um 06:45 morgens auf dem Weg zu machen. Die ersten Stunden lief es, dank vieler Pausen, gut. Leider verschlechterte sich das mittags ab Crailsheim dann deutlich. Ja, ich hatte definitiv genug getrunken: 0,5 L/Pause. Und gegessen habe ich auch genug. Aber bei den hohen Temperaturen wird man eben doch müde.

So war ich doch erleichtert, das mich der Traumprinz kurz vor Tauberbischofsheim aufsammelte, um den letzten Teil gemeinsam zu fahren. An der Raststätte Weiskirchen war noch eine größere Pause mit Trinken und großer Zuckeraufnahme fällig. Wobei es mir aber bis zum Offenbacher Kaiserlei gut ging. Dort stand allerdings die Wärme und ich baute ab. Was erschwerend noch hinzu kam, war der Muttipanzer fahrende Vollhonk, der mich fast von der rechten Autobahnspur abgedrängt hat. Wobei er direkt nach dem schneiden bemerkt hat, das da ja noch ein Motorradfahrer (aka Traumprinz) auf dieser Spur war, den er dann in der gleichen Manier erst fast geschubst und dann beim Einscheren geschnitten hat.

Aber – ich kam nach 9 langen Stunden heile Zuhause an. Danke, Schatz für die moralische Unterstützung. Sie war für mich ab einem gewissen Zeitpunkt echt wichtig. Ebenso wichtig wie das kalte, isotonische, alkoholfreie Bier und der Kühlakku für den Nacken. Ich bin mir heute noch nicht ganz sicher, ob ich nicht leichte Anzeichen eines Hitzestichs hatte. Würde mich aber auch nicht wundern. Bei DEN Temperaturen.

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Für die Rückfahrt einige Tage später waren bessere, angenehmere, Temperaturen angekündigt. Allerdings auch Regen. Wobei der (eigentlich) erst im Laufe des Tages fallen sollte. Eigentlich. Der erste Regen erwischte mich bereits beim Einräumen der Koffer. Bei Abfahrt um 08:20 war es aber schon wieder trocken. Die dunklen Wolken drohten aber weiterhin aus Norden.

Bei jeder weitere Pause tröpfelte es und so habe ich einfach rechts auf laut gestellt, in der Hoffnung, dem Regen davonfahren zu können. Bis Rot am See funktionierte der Plan auch sehr gut. Dort allerdings erwischte mich es mich dann doch noch. Und so musste ich in Regenpelle weiterfahren.

Zwischen Nördlingen und Donauwörth, auf Höhe von Harburg, war endlich Schluss mit dem Regen und ich konnte mich „ent-pellen“. Was für eine Wohltat. Und da die Straßen nun trockener waren, konnte ich auch wieder schneller fahren. Nach 7 Stunden erreichte ich die Tiefgarage und konnte den Motor abstellen.

Fazit:
30-35° sind definitiv zu viel für meinen Organismus und mich. Die 9 Stunden auf der Hinfahrt hätte ich sicher bei geringeren Temperaturen gut überstanden. So war es mehr als grenzwertig. Das habe ich bei der Rückfahrt bemerkt. Ja, es waren „nur“ 7 Stunden, aber eben auch 10° kühler. Das ist dann doch viel eher mein Wohlfühlbereich.

Am Ende dieser Tour stand der Zähler bei 7.571 km.
1.524 km mehr als noch vor wenigen Tagen.