Des Traumprinzens Geburtstag

Da ich für diese Tour der Guide würde sein müssen, hatte ich mir überlegt, eine Strecke zu fahren, die ein paar Kurven hat und ansonsten Landschaftlich schön ist. Ich bin nun einmal nicht die schnellste Fahrerin unter Bayerns Sonne und ich wollte dem Traumprinzen wenigstens was zum Guggn bieten, wenn er schon hinterher trödeln muss.

Und so ging es über Bad Tölz Richtung Sylvensteinsee. Wir sind leider eher etwas später losgekommen, daher war es dann leider sehr schnell sehr warm. Beim Warten an der Baustellen-Ampel vor dem Sylvenstein waren wir beide froh, auf der Schattenseite des Berges zu stehen. Diese Ampel hat aber auch eine lange Umschaltzeit.

Sylvenstein by Klaus A. Weber – fotocommunity.de

Sylvenstein by Klaus A. Weber – fotocommunity.de

Von dort fuhren wir über Vorderriß durch das Rißtal nach Hinterriß.

Kuh und Kälbchen

Kuh und Kälbchen

Kuh und Kuh

Kuh und Kuh

Weiter (zurück) ging es von dort ins Obere Isartal.
Oberes Isartal by PhotoGL – fotocommunity.de

Oberes Isartal by PhotoGL – fotocommunity.de

Über Wallgau weiter gab es dann für mich eine Premiere – der Kesselberg. Ja, zwar aus der „falschen“ Richtung, aber egal. Es war meine Premiere. Letztes Jahr standen viele Artikel in den örtlichen Zeitungen, das man dort Rüttelstreifen eingebaut hätte in der Straße. Ich war gespannt, wie „schlimm“ es tatsächlich geworden ist. Man hat ja immer wieder gelesen, das die Dinger so schlimm und gefährlich sein sollen.

Fakt ist: Das dort vorgefundene ist ein Witz. Ein echter Witz. Jeder französische 30er-Begrenzungsbuckel ist heftiger. Ebenso die Streifen am Feldberg. Die sind dort um ein vielfaches höher und es sind zudem auch mehrere hintereinander. Am Kesselberg ist es einer und der ist zudem auch noch niedrig. Man kann ganz bequem drüber fahren. Und das sage ich als Anfängerin. Mehr als eine minimale Vibration spürt man nicht. In Frankreich und am Feldberg muss man tatsächlich bremsen. Die Steuergelder hätte man wirklich sinnvoller einsetzen können für Motorradleitplanken zum Beispiel.

Die nächste Trinkpause haben wir in der Senke zwischen dem Kochelsee und Schlehdorf gemacht.

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Als ich anfing zu trinken setzte bei mir eine heftige Gähnerei ein. Ich glaube, ich habe selten so sehr und so heftig gegähnt. Ein klares Zeichen für Flüssigkeitsmangel. Beim Traumprinzen war es nicht so schlimm, aber auch er musste gähnen. Und das obwohl wir beide wirklich viel getrunken hatten bis dahin. Bis es endlich besser wurde waren es fast 1,5 Liter zusätzlich, die ich in mich hinein schütten musste. Ich war wirklich froh, das es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sooo weit war.
*gähn* by Benjamin Tobies – fotocommunity.de

*gähn* by Benjamin Tobies – fotocommunity.de

Abends wurde dann der Geburtstag noch beim Griechen gefeiert. Mit leckerem Essen, hervorragenden Rotwein für mich sowie Bier für den Traumprinzen. Einfach entspannt ausklingen lassen. Auch wenn ich aber relativ früh müde wurde. Das gab sich dann aber nach einer kleinen Weile.

Alles in allem ein wirklich schöner Tag.

Tour durchs

Tour durchs Oberland

 

5 thoughts on “Des Traumprinzens Geburtstag

  1. Traumprinz

    Die Bilder von der Fotocommunity kann ich leider nicht sehen. Ansonsten war es eine schöne Tour, die ich als nun veritabler Mitt-Vierziger sehr genossen habe.

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  2. Traumprinz

    Jetzt geht’s. Du hast nicht ganz so schlimm gegähnt, wie der Löwe, aber es war enorm. Vier Flaschen Wasser für eine so kurze Tour schien am Anfang enorm, am Ende war es aber absolut notwendig! 😀

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  3. Minya

    Na, das klingt doch nach einer wirklich schönen und gelungenen Tour! Die Gegend bei Euch ist schon ein Traum…

    Diese Rüttelstreifen sind eine recht verfluchte Sache. Am Feldberg im Taunus kenne ich sie, die sind echt recht arg und am Kyffhäuser habe ich sie auch „genossen“. Da sind nicht nur ein paar, sondern jede Menge. Ich halte die Dinger auch für gefährlich.

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    1. G'schichtnErzählerin

      Die am Kesselberg sind quasi nicht vorhanden. Einfach ein heller, leicht erhobener Streifen in der Strasse. Wenn ich den Verkehr ausbremsen will, dann jedenfalls nicht damit. Ich hab es ja selber gesehen, wie die Poser darüber braten. Wenn man die mehrmals gefahren ist, weiß man wie die liegen und kann sie ignorieren. So kam es mir jedenfalls vor.

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